Führung

Spuren lesen–Zukunft schreiben

Wo & Wann?

Workshop-Reihe zur Geschichte und Zukunft Laufenburgs.

Wo Geschichte auf Fiktion trifft: Eine dreiteilige Workshop-Reihe von der archäologischen Spurensuche bis zum kreativen Schreiben.
Wie prägen Grenzen, Migration und vergessene Relikte unsere Gegenwart? Begleitend zur Ausstellung «Mo Diener - Hologramm» lädt das Rehmann-Museum zu einer dreiteiligen Workshop-Reihe ein, die wissenschaftliche Recherche mit künstlerischer Fiktion verbindet. Im September 2026 verwandeln wir Laufenburg in ein lebendiges Archiv: Auf zwei historischen Stadtspaziergängen – geleitet von der Kantonsarchäologie sowie der freischaffenden Kuratorin Vera Ryser – schärfen wir den Blick für das Verborgene, für historische Brüche und unscheinbare Spuren im Stadtraum. Im anschliessenden Schreibworkshop mit der Autorin und Professorin Ann Mbuti werden diese Eindrücke zum Material für eigene, spekulative Geschichten. Ein spielerischer Brückenschlag zwischen Fakt und Fiktion, der einlädt, Stadtgeschichte neu zu denken.
Archäologische Spurensuche in Laufenburg mit Benjamin Höpfer und Reto Bucher (Kantonsarchäologie Aargau)
Mittwoch, 16. September, 18 Uhr – 19 Uhr
Vom Museum mitten in die Vergangenheit Laufenburgs: Auf dem archäologischen Spaziergang mit Start beim Rehmann Museum tauchen wir in die verborgenen Schichten unter der Stadt ein. Die ersten Spuren stammen aus der Bronzezeit und belegen, dass der Siedlungsraum schon früh Menschen anzog.
Mittwoch, 16. September, 18 Uhr – 19 Uhr
Der Stadtraum als vielschichtiges Archiv mit der freien Kuratorin Vera Ryser
Mittwoch, 23. September, 18-19 Uhr

Der Spaziergang durch Laufenburg lädt dazu ein, den Stadtraum als vielschichtiges Archiv zu lesen. Im Zentrum stehen Fragen von Grenzziehung und Migration, die die Geschichte der Stadt bis heute prägen.
Verborgene Geschichten – ein Schreibworkshop mit Ann Mbuti
Mittwoch, 30. September, 18 Uhr – 20:30 Uhr

Was, wenn ein altes Objekt der Beginn einer neuen Geschichte wäre?
Mo Diener verbindet Vergangenheit und Zukunft durch spekulative Erzählungen und archäologische Spurensuche. Dieser Schreibworkshop knüpft daran an: Wir nehmen Objekte, Fundstücke, Alltagsdinge und Relikte aus Lauenburg und darüber hinaus als Ausgangspunkt und fragen, welche Geschichten sie noch nicht erzählt haben. Welche Stimmen fehlen? Was liegt unter der verbreiteten Erzählung verborgen?
Anhand von kreativen Schreibübungen und einfachen Methoden des «World-building» erkunden wir gemeinsam, wie Fiktion ein Werkzeug sein kann, um Geschichte neu zu befragen und anders zu erzählen.


https://www.rehmann-museum.ch/museum/programm/spuren-lesen-zukunft-schreiben

Wo & Wann?

Mittwoch, 30. September 2026

18:00 – 20:30 Uhr
Rehmann-Museum
Laufenburg