Klassik

Summertime-Erlebnis, grenzübergreifend

von
Elisabeth Feller

Daniel Schnyder.

«Es ist doch so: Man schafft etwas Unmögliches, damit es möglich wird.» Wer hat das in einem Interview gesagt? Daniel Schnyder, Schweizer Komponist und Saxofonist, der seit langem in den USA lebt und sowohl im Jazz als auch in der klassischen Musik aktiv ist. Dabei überschreitet er bewusst die Grenzen der sonst oft getrennten Musikgenres. Schnyder macht also Unmögliches möglich. 

Diesbezüglich ist er aber nicht allein, denkt man an drei weitere Supercracks wie David «Dave» Taylor, eine amerikanische Bassposaunisten-Legende; an Alex Sipiagin, den packenden Jazztrompeter und an Sergej Nakariakov, den weltweit gefeierten Trompetenvirtuosen. 

Geben diese Vier gemeinsam ein Konzert, gleicht das einem Gipfeltreffen – wohl nur möglich in einer Konzertarena in Europa oder den USA? Irrtum. Das Quartett sowie die Chaarts Chamber Artists laden im August in den Badener Kurtheater-Park ein und spielen dort ein Programm, das unter dem Titel «Summertime» steht. Konkret: Es werden Kompositionen und (Klassik-)Arrangements von Daniel Schnyder zu hören sein. 

Erinnert «Summertime» nicht an George Gershwins «Porgy and Bess»? Doch. Somit verwundert es nicht, dass Stücke von ihm etwa neben «Mozart Interludes» und «Vivaldi Revisited» stehen: Klassiker, die in neuem Licht leuchten, während «Cubac» Bach mit kubanischem Groove mixt. So entwickelt sich eine Serenade, in der sich Stars und Nachwuchs, Klassik und Jazz, Virtuosität und Sommergefühl zu einem «Summertime»-Erlebnis verbinden.

BADEN Kurtheater-Park, Sa, 22. August, 19 Uhr

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