Seraina Kobler liest aus «Tal der Schwalben».
Franco Tettamanti
Die Schweiz in naher Zukunft: Die Städte sind zu einer dicht bebauten «Metropolitane» verschmolzen, Separatist*innen fordern den Anschluss der Romandie an Frankreich, die Alpen sind nahezu entvölkert und dienen als Energiereservoir. Mittendrin der junge Physiker Alesch, der für einen Stromkonzern in sein abgelegenes Heimatdorf am Rande eines schwindenden Gletschers zurückbeordert wird und dort nicht nur auf seltsame Naturphänomene, sondern auch auf seine Jugendliebe trifft.
In ihrem neusten Roman «Tal der Schwalben» verwebt Seraina Kobler alpine Sagenwelten mit technologischer Dystopie und entwirft in poetischer Sprache ein Zukunftsszenario, das ökologische und gesellschaftliche Fragen unserer Gegenwart aufgreift.