Lebensfreude, Energie und Solidarität: Das Konkolo Orchestra.
zvg
Die Afrobeatband Konkolo Orchestra spielt an einem Benefizanlass im Brugger Salzhaus.
«Highlife» – der Name klingt schon so verführerisch, nach Lebensfreude, nach Energie, Zusammensein, Wärme, Sonne. Und die Musik, die hinter dem Namen steckt, löst all das ein; einfach zuhören geht nicht, der Körper bewegt sich unwillkürlich, ohne dass man das will, die Beine fangen an zu tanzen, und den Leuten rundum geht es genau gleich. «Highlife» ist eine Art, den Afrobeat zu spielen, jene afrikanische Popmusik, die Leute wie der Saxophonist und Sänger Fela Kuti und sein Schlagzeuger Tony Allen in den 1960er-Jahren erfunden haben. Afrobeat und Highlife sind zwar historische Begriffe, die Musik aber ist sehr gegenwärtig und vital!
Eine Band, die dieses Erbe lebendig hält und weiterentwickelt, ist das Zürcher Konkolo Orchestra. Zwölf Leute spielen mit, neben der Frontfrau Nongoma Ndlovu ist der Schlagzeuger Alexis Malefakis die treibende Kraft. Er schreibt die Songs, arrangiert sie und ist mit seinem Spiel gewissermassen der Herzschlag der Band. Unterstützt wird er von drei Perkussionisten, zwei Gitarren und Bass und einem Bläsersatz mit Trompete und Saxophonen. Das volle Programm also, und dass die Post dabei abgeht, war schon am Montreux Festival, im Zürcher Moods und anderenorts zu erleben.
Das Konkolo Orchestra spielt im Rahmen eines Wohltätigkeitsanlasses des Vereins «Emashie», der eine Schule für Strassenkinder in Ghana betreibt. Das vereinseigene Afropercussion-Ensemble wird den Abend anheizen, damit die grosse Band anschliessend die Afrobeat-Party steigen lassen kann. Highlife ist garantiert!