Casematte, 2023 von Aldo Mozzini.
zvg
In «Urban Playground» lassen die Künstler*innen Georgette Maag und Aldo Mozzini im Zimmermannhaus Brugg ein städtliches Gebilde entstehen.
Wie in den Gesetzen des Traums setzt sich im Zimmermannhaus der urbane Raum fort, einfach ein bisschen auf den Kopf gestellt. Verwinkelte Gassen, Türme, Plätze, Hütten und Palazzi, dazwischen ereignen sich unscheinbare Szenen, die aber bedeutungsvoll Gewicht erhalten und uns beschäftigen, als wären sie ein Schlüssel zu einer Tür, die gleichzeitig nach innen wie nach aussen führt.
Kurz, es haben sich zwei gefunden, die sich in surrealem Geiste prima ergänzen, und ihre Ideen auf dem gemeinsamen Spielplatz Form werden lassen: Die Video- und Fotokünstlerin Georgette Maag (*1955, Zürich) trägt ihre visuellen Fundstücke des Alltäglichen von ihren urbanen Streifzügen ins Zimmermannhaus, wo sie sich in die Installationen von Aldo Mozzini (*1956, Zürich) mischen und zu verspielten und fiktionalen Stadtlandschaften verwachsen, mit eigenen, nicht funktionalen Logiken.
Ein atmosphärisches Raumerlebnis im Spektrum des Provisorischen und Komischen, das uns den städtischen Raum draussen neu lesen lässt. Begleitend zur Ausstellung hat das Zimmermannhaus ein Fotoprojekt lanciert, zu dem die Öffentlichkeit eingeladen ist, ihre Perspektiven auf Brugg festzuhalten und zu einem kollektiven Stadtportrait beizutragen.