„Die Kulturbäume wachsen nicht in den Himmel“

Es ist dick und dicht. Das neue und erste Kulturkonzept des Kantons Aargau zeigt, wohin sich der Kanton in den nächsten Jahren kulturell bewegen soll. AAKU traf die beiden Männer, die hinter diesem Konzept stehen: Thomas Pauli-Gabi, Leiter der Abteilung Kultur und Rolf Keller, Präsident Aargauer Kuratorium und fühlten ihnen auf den Zahn. Ein Gespräch im „Chatroom“ der Kantonsbibliothek in Aarau über Sparwut, Aargauische Identität, Leuchttürme und kulturell Begriffsstutzige.

TEXT Corinne Rufli BILD Philippe Neidhart

AAKU: Das Kulturkonzept ist sehr dicht, so viele gute Ideen und Massnahmen zur Verbesserung sind darin aufgeführt. Doch Sparen ist angesagt. Ist das nicht desillusionierend?


Rolf Keller:
Bei aller Sparwut, die momentan herrscht, ist es ja nicht so, dass kein Geld da wäre. Beim Kuratorium stagniert die Ausgabenhöhe jedoch seit acht Jahren. Kürzungen gab es zwar nicht, aber die Bedürfnisse der Kulturschaffenden und Veranstaltern sind in dieser Zeit gestiegen.

Thomas Pauli-Gabi: In der Abteilung Kultur gab es in den letzten vier Jahren Budgetkürzungen von über zehn Prozent. Teilweise konnten wir das mit Swisslos-Beiträgen kompensieren.

Keller: In der gleichen Zeit gingen die Steuereinnahmen um zehn Prozent rauf. Es ging eine Schere auf, die die Situation schon dramatischer macht. Wir können nicht viel Neues anreissen in der Kultur, das ist so. Manches Neue, das wir fördern möchten und sollten, muss warten.

Wie geht es also weiter, wenn das Geld fehlt?

Keller: Es gibt neben Geld auch andere Ressourcen, das sind die eigenen Kulturinstitutionen, die aktiv sind im Aargauer Kulturleben: Unter anderem Kunsthaus, Kantonsbibliothek, Museum Aargau – die bringen ihre Projekte und Schwerpunkte auf eine Zielgerade, wie sie im Kulturkonzept formuliert wird. Gleiches gilt mit dem Geld für die Förderung nach aussen. Wir haben Leitlinien, die zeigen, in welche Richtung wir fördern wollen. Vom Kanton fliessen über 50 Millionen Franken pro Jahr in die Aargauer Kultur, das ist nicht wenig.


Pauli: Alle die im Aargau Kultur machen, sind gut beraten, dieses Kulturkonzept anzuschauen, und sich Gedanken zu machen, wie sie ihre Projekte auf die kantonalen Ziele und Schwerpunkte ausrichten wollen. So haben sie bessere Aussichten, an Mittel zu kommen.

 

 Wie frei ist das hiesige Kulturschaffen?

 

Aber kommt da nicht die Gefahr auf, dass Kulturschaffende sich zu fest auf diese Schwerpunkte ausrichten. Wie frei sind denn da Kulturschaffende noch?

Pauli:
Die sind noch genau gleich frei.
Keller: Da ändert sich nichts.

 

Aber man weiss, dass Kulturvermittlung vom Kanton sehr geschätzt wird, das steht auch mehrfach im Kulturkonzept. Inwiefern denken dann Kulturschaffende: Ah, wenn wir noch ein Kinderprogramm anbieten oder Flüchtlinge involvieren, bekommen wir eher Geld, auch wenn das nicht unsere Grundidee war.

Pauli: Wenn das Zusatzangebot qualitativ stimmt, dann fände ich das sehr gut.

Keller: Das Kulturkonzept zeigt, wo die Prioritäten des Kantons gesetzt werden. Dann ist es nicht schlaumeierisch, wenn jemand sein Projekt an diese Richtlinien anpasst. Solange es inhaltlich und qualitativ überzeugt, ist dagegen nichts einzuwenden. Kunst ist frei, sagt die Verfassung. Also kann das Kulturkonzept nicht in die Freiheit des künstlerischen Schaffens eingreifen wollen.


Die Frage ist, ob das unbewusst geschieht. Man sieht ja, was gefördert wird, und macht dann vielleicht etwas Ähnliches, statt etwas Neues. Denn die Gefahr besteht, dass etwas, weil es nicht etabliert ist, nicht gefördert wird.

Keller: Innovation ist eines der fünf Ziele des Kulturkonzepts, aber ja, Neues ist risikoreicher. Doch Anpassung an Etabliertes wäre eine gefährliche Strategie der Künstlerin oder des Künstlers. Wenn ein Chor zum 13. Mal die Johannespassion aufführt, dann ist er bezüglich Förderung in einer schlechteren Ausgangslage, als einer, der etwas Neues ausprobiert, das weniger Mainstream ist.

Spar-Perspektiven

 

Mehr Geld für die Kultur scheint nicht in Aussicht zu sein, man muss sogar mit weiteren Sparrunden rechnen. Was bedeutet das für die Kultur?

Pauli: Grosse neue Vorhaben und Projekte haben es deutlich schwerer im aktuellen finanzpolitischen Umfeld. Es gibt aber auch positive Beispiele: Das Haus der Gegenwart in Lenzburg wird realisiert. Das Geld wurde ihnen zugesprochen, als die erste Sparrunde voll am Laufen war, und die zweite schon in Aussicht. Oder die Alte Reithalle in Aarau, dafür hat die jetzige Regierung einen Projektierungskredit gesprochen. Es ist auch heute vieles möglich, aber die Bäume wachsen nicht in den Himmel.


Keine neuen Leuchttürme

 

In den nächsten Jahren ist also nicht mit neuen Leuchttürmen zu rechnen?

Pauli: Es wird sicher schwieriger für neue Leuchttürme. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Beiträge an die Betriebskosten in den nächsten vier Jahren steigen. Aber die Regierung hat die Freiheit, die Beiträge, welche die momentanen Leuchttürme bekommen, zu reduzieren – zu Gunsten einer weiteren Institution. Die Vertragszeit dauert drei Jahre, da wäre es sogar möglich, den Vertrag nicht zu erneuern und sagen: Du hast jetzt neun Jahre profitiert, jetzt kommt jemand anders an die Reihe.

 

Das würde für eine Institution aber schwerwiegende Konsequenzen haben.

Pauli:
Ja, klar, aber die Betriebsbeiträge sind keine Garantie für die Zukunft. Das muss man sich bewusst sein. Doch solange diese Institutionen auf bisherigem qualitativ hohem Niveau arbeiten, wird der Regierungsrat kaum Streichungen vornehmen, um jemand neues zu begünstigen.
Keller: Es ist fürs Kulturleben ein echtes Problem, dass die finanzielle Perspektive nicht rosig aussieht. In den nächsten Jahren wird es sehr schwierig sein, an Betriebsbeiträge zu kommen und so ihr Programm zu sichern.

Was würde es für einen Leuchtturm bedeuten, wenn man ihm die Betriebskosten streichen würde?

Pauli: Das kann heissen, dass er zusammenbricht, oder aber, dass die Institution über Swisslos-Gesuche an den Kanton für projektbezogene Mittel gelangt, um so einen Quasi-Betrieb weiterführen zu können. Der grosse Vorteil dieser Betriebsbeiträge, die es seit 2010 gibt, ist ja, dass Kulturinstitutionen einen Sockelbeitrag bekommen, den sie nicht über Projektförderung reinholen müssen. Und das gibt die Möglichkeit, Geschäftsstellen einzurichten und damit eine betriebliche Konstanz herzustellen.

Neben den von der Abteilung Kultur geförderten Leuchttürme hat auch das Kuratorium Leistungsvereinbarungen mit sechs Institutionen auf drei Jahre. Wäre es in Zeiten des Sparens nicht einfacher, wenn diese Fixkosten nicht wären? Man wäre doch flexibler.

Keller: Wir wollen das Kulturleben in diesem Kanton unterstützen, fördern, ausbauen und Neues ermöglichen. Da ziehen wir alle am gleichen Strick. Eine Flexibilisierung würde zwar mehr Spielraum geben, aber gleichzeitig so viel kaputt machen – nämlich die Planungssicherheit und die Strukturen dieser Institutionen. Aber klar ist es manchmal einengend, dass beim Kuratorium 75 Prozent der Mittel fix verpflichtet sind als regelmässige Beiträge.

Pauli: Es gibt noch einen weiteren Aspekt, den man gerne vergisst, aber nicht unterschätzen darf: Die Leuchttürme haben eine Labelqualität. Das Stapferhaus oder Murikultur sind auch wegen der Förderung als Leuchtturm zu wichtigen Drittmitteln gekommen. Das vom Kanton vergebene Label "Leuchtturm" motiviert Geldgeber diese Institutionen finanziell zu unterstützen – wie aktuell die bauliche Erweiterung im Künstlerhaus Boswil.


Sind Gesuche hängig von Institutionen, die gerne Leuchttürme werden würden?  

Pauli: Nein, es gibt zurzeit keine Anfragen.
Keller: Es sind ja auch anspruchsvolle Kriterien, die erfüllt werden müssen.

With a little help vom Swisslos-Fonds

 

Der Swisslos-Fonds, gespiesen durch die Lotto-Spielfreudigkeit der Schweizer Bevölkerung, spült ja sehr viel Geld in die Kulturkasse. Hat man keine Angst, dass diese Quelle versiegen könnte?

Pauli: Dass weniger Lotto gespielt wird, glaube ich nicht. Es gibt aber schon Gefahren, gerade, wenn der Sport auf nationaler Ebene immer mehr in den Topf greift. Der Beitrag für Swiss Olympic wurde neu geregelt. Dadurch werden zusätzliche Millionen abgezweigt, bevor das Geld an die Kantone verteilt wird. Da könnten auch andere Verbände kommen und ähnliches verlangen. Das ist eine gefährliche Entwicklung. Oder auch, dass Kantonsregierungen immer mehr auf Swisslos zurückgreifen, um eigentliche Kernaufgaben zu finanzieren. Der Kanton Aargau reizt das zwar auch aus, was in finanziell schwierigen Zeiten nachvollziehbar ist, aber nicht so, dass der Topf geplündert würde.

Fehlende Mäzene im Aargau

 

Frappant ist, so steht es auch im Kulturkonzept, dass wir im Aargau keine Kultur des Mäzenatentums haben. Hat das damit zu tun, dass wir ein ländlicher Kanton ohne Grossstädte sind?

Keller: Das ist tatsächlich seltsam. Die Bevölkerung ist ja nicht arm, und es gibt eine beachtliche Industrie. Aber es fehlt dem Kanton eine entwickelte Tradition. Es gibt einzelne Orte, wie eben in Boswil, wo das Mäzenatentum auf einmal greift. Aber das ist sehr punktuell.

Pauli: Wir sind ja auch gesamtschweizerisch das Schlusslicht bei der Stiftungsdichte. In grossen Städten mit Bürgertum hat sich dieses mäzenatische Selbstverständnis stärker entwickelt.

 

Die aargauische Identitätsfrage

 

Sie beschreiben im Kulturkonzept recht schön, dass der Aargau ein spezielles Gebilde ist mit seinen unterschiedlichen Regionen, ohne Zentrumsstadt. Einmal steht da, man müsse die "Aargauer Identität" stärken. Was soll die Aargauer Identität sein?

Keller: Dass dieser Kanton, der – salopp gesagt - von Napoleon künstlich zusammengewürfelt wurde, Anstrengungen unternehmen muss, um die Regionen zusammenzuhalten, wissen wir. Damit das Fricktal sich auch dem Aargau zugehörig fühlt und nicht nur nach Basel schaut, ist eine Identifizierung notwendig. Identität bildet sich ja immer in Abgrenzung zu etwas Anderem. Innerhalb dieser Grenzen, soll das gepflegt werden, was man gemeinsam hat. Diese Gemeinsamkeiten liegen zwischen Fricktal und Freiamt nicht einfach auf der Hand. Kultur ist ein patentes Vehikel, dazu einen Beitrag dazu zu leisten.


Aber diese Identität bezieht sich doch meistens wieder auf sehr begrenzte regionale Zonen, nicht auf den ganzen Kanton.

Pauli: Aber, wenn uns als Einwohner des Aargaus der Kanton schnuppe ist, dann wird dieser nicht mehr funktionieren. Wer engagiert sich dann noch in der Politik und in Vereinen? Darum muss man sich überlegen, wie man das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken kann. Kultur kann einen Beitrag leisten, ohne, dass wir alle zu Juhui-Aargauern werden. Sondern, dass man Zugang zur Geschichte des Aargaus sowie zum aktuellen Kulturleben bekommt und dadurch Zugehörigkeit erfährt.

 

Aargau – ein Schlusslicht bei den Pro-Kopf-Ausgaben für die Kultur


Der Kanton Aargau liegt im interkantonalen Vergleich, was die Pro-Kopf-Ausgaben für die Kultur betrifft, auf dem 22. Rang. Das Label „Kulturkanton“ kann man sich also sparen? 

Pauli: Wichtig ist, mit wem wir vergleichen. Kantone, die grosse Kulturinstitutionen haben, die viel Geld absorbieren, wie das Zürcher Schauspielhaus oder das KKL in Luzern, binden hohe Mittel. Diese kann man nur betreiben – das Opernhaus Zürich ist das Paradebeispiel – wenn man sehr viel Geld in die Hand nimmt. Weil wir keine grossen urbanen Zentren haben, fehlen bei uns so grosse Institutionen. Also fallen diese hohen Beträge schon mal weg. Das ist ein Grund, warum der Aargau im Vergleich so weit hinten liegt. Das bedeutet aber nicht, dass wenig gefördert wird.


Genau, denn bei den effektiven Ausgaben für Kultur liegt der Aargau weit vorne. Wie kommt diese Diskrepanz zustande?

Pauli:
Man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Die absoluten Ausgaben kann man erst mit anderen Kantonen vergleichen, wenn man einen Pro-Kopf-Vergleich macht. Uns ist dieser Vergleich wichtig, damit die Menschen wissen, wo der Aargau mit seinen Kulturausgaben steht. Denn es gibt unterschiedlichste Vorstellungen darüber, wieviel Geld für Kultur ausgegeben wird, und dass der Aargau sehr spendabel sei. Aber jetzt sieht man es mal: Im interkantonalen Vergleich sind das bescheidene Mittel. Doch mit einer grossen Wirkung: Die Bevölkerung ist laut unserer Umfrage in hohem Masse zufrieden mit dem Kulturangebot im Kanton.    

Keller: Dass wir aber unterdurchschnittlich sind bei den Kulturausgaben, das geht den Leuten nicht am Stolz vorbei.


Ökonomisierung der Kultur


Immer wieder taucht die Frage nach der Messbarkeit der Kultur auf. Die Besucheranzahl ist ein einfaches und verlockendes Instrument, um Kultur zu messen. Gerade die Politik pocht ja immer wieder auf diese Ökonomisierung der Kultur – alles muss rentieren.

Keller: Diese Ökonomisierung zeigt sich im gesamtgesellschaftlichen Leben. Leider auch in der Kultur, und wir wehren uns dagegen. Denn die Aussage: "Dieses Jahr besuchten 400 Leute unsere Institution, letztes Jahr waren es nur 200 – also sind wir jetzt doppelt so gut", also diese rein quantitative Betrachtung, genügt nicht. Man muss das qualitativ anschauen, um eine Aussage zu machen. Wir setzen uns für Qualität ein und gegen die reine Quantifizierung.

 

Wie kann man dieser Ökonomisierung entgegentreten? Gerade in den politischen Diskussionen tauchen ja immer wieder dieselben Fragen zur Existenzberechtigung der Kultur auf.

Pauli: Alle Grossrätinnen und Grossräte haben das Kulturkonzept bekommen und werden darüber im Mai im Grossrat debattieren. Das Konzept ist eine Referenz auf die man in der Kommissionsarbeit zurückgreifen kann. Hier drin stehen Aussagen darüber, wie der Aargau kulturell gewachsen ist, wie er heute unterwegs ist und was – nach Ansicht des Regierungsrats – unter Kultur zu verstehen ist. Dieses Konzept soll helfen, das allgemeine Verständnis zu verbessern.

 

Für Menschen, die etwas Handfestes brauchen.

Pauli: Genau, und gleichzeitig braucht es Vertreter wie Rolf Keller, die den Leuten das auch immer wieder erklären.

Keller: Das ist eine Daueraufgabe. Das stellte ich in den fünf Jahren, seit ich im Kuratorium mitwirke, fest: Man fängt immer wieder fast bei null an. Es kommen zum Beispiel neue Mitglieder ins Parlament, denen muss man die Bedeutung der gesetzlichen Aufgabe zu Kulturförderung wieder erklären. Doch das gehört dazu, wir müssen Überzeugungsarbeit leisten.

 

Spürt man die bürgerliche Mehrheit im Parlament direkt auch durch Senkungen bei den Kulturausgaben?

Pauli: Wenn das Sparen omnipräsent ist wie jetzt, wird alles zur Diskussion gestellt. Das betrifft längstens nicht nur Kultur, sondern viele staatliche Aufgaben wie die Bildung und die ist bekanntlich ein besonders heisses Eisen.

Keller: Einer meiner Lieblingsvergleiche kommt vom Germanisten Peter von Matt: Es gebe grundsätzlich zwei Arten von menschlicher Arbeit: Die eine hat zum Ziel, dass wir leben können, also ein Dach über dem Kopf und genug zu essen haben. Und die andere, gleich wichtige Arbeit, ist dafür da, dass wir wissen, warum wie leben, sie gibt uns den Lebenssinn – und das ist Kultur. Natürlich braucht es Strassen, aber man muss sich nur vorstellen, was wegfällt, wenn es keine Kultur mehr gäbe – wie trostlos das Leben wäre!

 

Anspruchsvolle Ziele

 

Sie haben die Ziele und ihre Massnahmen bis 2022 im Konzept dargelegt. Wie sehen Sie die Perspektive für Kultur im Aargau?

Pauli: Wir haben nicht unrealistisch geplant – aber anspruchsvoll und ehrgeizig. Unsere Aufgabe ist nun, diese Ziele umzusetzen. Und das wollen wir auch, um den Kulturkanton Aargau zu stärken. Wir wollen die 33 Massnahmen bis 2022 umsetzen und dann wieder neu justieren. Oder?

Keller: Absolut. Ich wollte eine indirekte Antwort geben: Als wir mit dem Kulturkonzept anfingen, stiessen wir auf Kritik: Wir hätten ja sowieso schon keine Zeit und keine Ressourcen, weshalb sie jetzt noch an ein Konzept verschwenden? Doch durch das Konzept zeigen wir, wie unsere Tätigkeit zu verstehen ist, und wo wir hingehen wollen. Ob man die Ziele erreicht, ist natürlich teilweise von Mitteln abhängig. Aber wir haben wenigstens eine klare Diskussionsgrundlage. Man kann über konkrete Ziele oder Massnahmen diskutieren und nicht über Hirngespinste oder Vorurteile wie: «Ja Kultur, das ist doch Luxus für die Begüterten».

 

Hier kann das Aargauer Kulturkonzept heruntergeladen werden: www.ag.ch/kultur