«Hand in Hand»

Vernissage: Sonntag, 15. August, 11 Uhr.Im Rahmen der gemeinsamen Saisoneröffnung der Wettinger Kunstorte an der Bifangstrasse und dem Historischen Museum Baden.Begrüssung: Philippe Rey, Präsident Kulturkommission Gemeinde Wettingen.Einführung: Sarah Merten, Leiterin Galerie im Gluri Suter Huus.Ab 12 Uhr: Spezialitätenmarkt für Bodenobjekte mit Boskovic-Scarth.Zeit für Gespräche: Sonntag, 29. August, 13–17 Uhr.Anna Ninck, Kunstvermittlerin, beantwortet im Einzelgespräch spontane Fragen oder führt durch die Ausstellung.Finissage: Sonntag, 26. September, 15 Uhr.Ausstellungsrundgang und Gespräch mit den Künstler/innen und Sarah Merten.Die Durchführung der Veranstaltungen hängt von den entsprechenden Pandemieauflagen ab.Sich die Hand zu geben wurde pandemiebedingt von der freundlichen Geste zu einer gesundheitlichen Bedrohung – und das in einer Zeit, in welcher das Bedürfnis nach sozialem Zusammenhalt und Austausch umso dringender wurde. Die Pandemie erforderte, über Nähe und Distanz nachzudenken. Es mussten neue Formen der Handreichung sowie Antworten auf zahlreiche Fragen gefunden werden: Auf wen bezieht man sich? Welche soziale Nähe ist unabdingbar und wo ist Distanz sogar wohltuend? Vor dem Hintergrund solcher Fragen präsentiert die Ausstellung «Hand in Hand» die Arbeiten von zwei in der Region Baden-Wettingen verankerten Künstler/innen-Duos. Die Ausstellung fragt nach den Bedingungen, die solches Zusammenarbeiten – nicht nur in Pandemiezeiten – erfordert: Wie verständigen sich die Künstler/innen während dem Arbeitsprozess? Wie fällen sie Entscheidungen und zu welchem Ergebnis gelangen sie dadurch? Sich ständig unterhaltend – über jede gezogene Linie, jedes erschaffene Motiv, sämtliche Unsicherheiten, Zwickmühlen und Fragen – malen Lorenz Boskovic und Vincent Scarth (*1990/*1992) Schulter an Schulter am gleichen Gemälde. In der Ausstellung präsentieren sie zahlreiche neue Werke, die ausgehend vom Motiv des Pilzes ein räumliches Netz auffächern.Miriam Rutherfoord und Joke Schmidt (*1991/*1992) untersuchen mit der Filmkamera die komplexen Dynamiken hinter alltäglichen Situationen. In der Ausstellung präsentieren sie eine neue Arbeit, in welcher das eigene Atelier im Zürcher Industriequartier in den Fokus rückt. Der filmische Blick durch das Fenster legt dabei die Strukturen des Arbeitsalltags von draussen wie drinnen offen.

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Weitere Termine: 22. September , 23. September , 24. September , 25. September